| Cultura Chinchorro |
Was repräsentiert Chinchorro?

Chinchorro repräsentiert die ersten Küstenbewohner der Atacama Wüste, bevor Chile und Peru gegründet wurden. Diese unwirtliche Wüste war eine grosse Herausforderung für die kleinen Chinchorro Fischergruppen, aber es war ihnen gelungen, sich anzupassen, wo Süsswasser vorhanden war, und mit ihrem Erfindergeist, den Meeresreichtum auszunutzen. So liessen sie sich nieder und gelangten zu Wohlstand entlang der Küste im Süden von Peru und im Norden von Chile zwischen den Städten Ilo in Peru und Antofagasta in Chile. Heutzutage findet man den besten Beweis dieser Kultur in Form von Mumien und Müllstellen (conchales = feste Stellen, wo man Muscheln öffnete und der essbare Teil herausgeholt wurde) in den Städten von Arica und Iquique.
Wir müssen aber klarstellen, dass der Anfang dieser Bevölkerungen in Arica auf das Jahr 7000 v.Chr. zurückgeht, wo diese Leute in der Acha Schlucht, am Anfang des Azapa Tales, etwa sechs Kilometer von der Küste entfernt lebten. Andererseits, erst seit dem Jahr 5000 v. Chr. erschienen die ersten Beweise der künstlichen Mumifizierung in der Camarones Schlucht (Stelle Camarones 14). Nach zehn Jahrhunderten erscheint dieser Gebrauch in der aktuellen Stadt Arica.
Die Mumifizierung und der Kult an die Vorfahren waren äusserst wichtig für diese vorspanischen Fischer, in dem Masse, dass sie bis zum Jahr 1500 v.Chr. dauerten, d.h. fast 3500 Jahre, obwohl, wie zu erwarten, mit einigen regionalen Veränderungen, doch mehr im Äusseren als im Grundlegenden.






